Im Jahre 1904 errichteten Mitglieder der 1864 gegründeten, pietistisch fundierten "Evang. Gesellschaft" eine Krankenpflegestation. Sogenannte Krankenbrüder leisteten als Diakone vielfach auch unentgeltliche Pflegedienste bei mittellosen Patienten zuhause.

1939 konnte dank einer Schenkung das Haus am Tigerberg erworben werden, das für 26 Patienten und der Familie des Heimleiters Raum bot. Es wurden auch Diakone ausgebildet.

1953 haben prominente Mitglieder der evang. Landeskirche im Einvernehmen mit der Evangelischen Gesellschaft, die Übernahme der Trägerschaft durch einen, der evangelischen Landeskirche nahestehenden Verein in die Wege geleitet.
Dieser ideelle und finanzielle Rückhalt ermöglichte dann den Bau des Pflegeheimes Heiligkreuz, das mit speziell konzipierten Räumlichkeiten für 52 Patienten und damals noch notwendigen Personalzimmern 1961 eröffnet werden konnte. -

Nur 10 Jahre später wurde in Bruggen mit dem Bau eines grösseren Heimes begonnen.

Inzwischen sind beide Heime aufgestockt und modernisiert worden. Dies im Blick auf die grosse Nachfrage nach Pflegeplätzen, aber auch zur Erreichung optimaler Wirtschaftlichkeit.
Der Trägerverein ist wohl statutarisch ideell in der evang. Landeskirche verankert, aber finanziell unabhängig. Die Unterstützung der Kirche beschränkt sich auf gelegentliche Baubeiträge.
Am meisten Mittel fliessen uns aus Schenkungen und Legaten evang. Gemeindeglieder unserer Stadt zu.

Wir sind bestrebt, mit dem raschen Wandel in der Alterspflege im Einklang mit den Grundsätzen evang. Diakonie Schritt zu halten.
Behutsames Abwägen zwischen Sinn und Unsinn von Neuerungen, geht vor kritikloser Übernahme wesensfremder Managementstrategien.

Im Mittelpunkt all unserer Überlegungen steht immer der pflegebedürftige Mitmensch, aber auch das Wohl unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche unser verpflichtendes Leitbild täglich umzusetzen bestrebt sind.

Die Organe unseres Vereins sind dem karitativen Charakter der Institution entsprechend, unentgeltlich tätig.

Das in all den Jahren bei kirchlichen und politischen Behörden erworbene Vertrauen und das stets neu bewiesene Wohlwollen einer treuen Gönnerschaft geben uns Mut zum zielstrebigen Weiterschreiten unter der bewahrungswürdigen diakonischen Devise.

in Kürze
Christliche Grundhaltung, offen für alle Konfessionen.
Wir begleiten pflegebedürftige und betagte Menschen.
Unsere Heime wollen ein neues Zuhause ermöglichen.
Die BewohnerInnen sind eigenständige, mitbestimmende und mündige Menschen.
Wir begleiten BewohnerInnen und ihre Angehörigen.
Angehörige und BesucherInnen sind willkommen. Sie können sich an der Pflege und Betreuung aktiv beteiligen.
Wir achten auf abwechslungsreiches und sorgfältig zubereitetes wie auch liebevoll angerichtetes Essen.
Wir pflegen einen zielorientierten Führungsstil.
Teamleistung und Teamentwicklung prägen Arbeits-qualität und Arbeitszufriedenheit.
Wir tragen zu einem lebendigen Quartierleben bei.
Kostenbewusstsein und Wirtschaftlichkeit ist für uns selbstverständlich.
Umweltbewusste Betriebsführung ist uns ein Anliegen.

Trägerschaft
Der Zweck des Vereins Evangelische Pflegeheime St. Gallen ist gemäss Statuten der Bau und der Betrieb von Pflegeheimen für pflegebedürftige oder betagte Menschen. Er führt zur Zeit die Pflegeheime Heiligkreuz und Bruggen. Die Gemeindeglieder der drei Evangelisch-reformierten Kirchgemeinden der Stadt St. Gallen bilden die ideelle Trägerschaft; ihre Vorsteherschaften sind im Vereinsvorstand vertreten. Die christliche Grundhaltung unserer Heime als diakonische Institutionen soll im Alltag spürbar sein. Unsere Heime stehen Personen aller Konfessionen offen.

Bewohnerinnen und Bewohner
Unsere Heime sollen für alle Bewohnerinnen und Bewohner ein neues Zuhause ermöglichen. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seiner Persönlichkeit, seiner Lebensgeschichte und seinen Erwartungen. Wir begleiten die Bewohnerinnen, die Bewohner und die Angehörigen im Erleben von Gesundheit und im Verarbeiten von Krankheit, Krise und Tod. Wir bieten Hilfe im Sterben an, lehnen aber eine Beihilfe zum Suizid, auch von ausserhalb, ab. Seelsorger aller Konfessionen tragen ein Stück des kirchlichen Lebens aus den Kirchgemeinden in das Heim und stehen als Vertrauenspersonen nach Wunsch zur Verfügung. Wohlbefinden und Geborgenheit in unseren Heimen ist das Ziel unseres Tuns. Darum ist es uns wichtig, die Bewohnerinnen und Bewohner als eigenständige, mitbestimmende und mündige Menschen zu respektieren. Ihre mitgebrachte Selbständigkeit soll erhalten und gefördert werden. Die Aktivierungen finden im Umfeld der gewohnten alltäglichen Verrichtungen statt, sowie durch weitere Aktivitäten in den verschiedensten Bereichen. Wir legen Wert darauf, dass die Bewohnerin und der Bewohner das Zusammenleben und den Heimalltag mitgestalten können. Ebenso achten wir auf die Zubereitung einer abwechslungsreichen, ausgewogenen Kost, die sorgfältig und liebevoll angerichtet wird.

Angehörige
Der Kontakt mit der Aussenwelt ist für die Bewohnerin und den Bewohner ausserordentlich wichtig. Angehörige und Besucher sind sehr willkommen. Sie lassen die Heimbewohnerin und den Heimbewohner am Geschehen in der Familie und am gewohnten Umfeld teilnehmen. Die Angehörigen können sich an der Betreuung aktiv beteiligen. Begegnungen und offene Gespräche helfen, ein gegenseitiges Vertrauen aufzubauen und tragen zu einem ganzheitlichen Wohlbefinden bei.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Durch einen zielorientierten Führungsstil wollen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Entscheidungsprozesse miteinbeziehen und verantwortliches Handeln fördern. Interne und externe Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten und die Mitarbeit in Arbeits- und Projektgruppen sind ein Bestandteil unserer laufenden Qualitätsverbesserung. Eigen- und Mitverantwortung, Loyalität, Mitdenken und Flexibilität sind Voraussetzungen, die wir an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen. Die Teamleistung und Teamentwicklung prägen die Arbeitsqualität und die Arbeitszufriedenheit.

Öffentlichkeit
Wir haben offene Häuser mit vielfältigen Kontakten nach aussen und möchten damit zu einem lebendigen Quartierleben beitragen. Wir schaffen ein Milieu, in welchem der Verlust sozialer Kontakte durch harmonische Atmosphäre aufgewogen wird und neue Kontakte entstehen.

Finanzierung
Wir sind verpflichtet, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln wirtschaftlich und kostenbewusst umzugehen. Damit wird auch sichergestellt, dass Spenden und Legate vollumfänglich unseren Bewohnerinnen und Bewohnern zugute kommen. Umweltbewusste Betriebsführung ist uns ein Anliegen.

Allgemeine Information
Ich möchte mehr über Ihren Verein erfahren, bitte senden Sie mir unentgeltlich:

Das komplette Leitbild.
Informationsbroschüre über das Evangelische Pflegeheim Heiligkreuz
Informationsbroschüre über das Evangelische Pflegeheim Bruggen

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Weitere Kontakte:

Verein:
Verein Evangeliche Pflegeheime St.Gallen, Ullmannstrasse 11, 9014 St. Gallen
Tel. +41 (0)71 274 13 11, e-mail: info@evang-pflegeheime.ch
(Adresse entspricht der Anschrift Pflegeheim Bruggen)

Präsident:
Peter Forster, Strebelstrasse 16, 9010 St. Gallen
Tel. +41 (0)71 244 90 04, e-mail: forster-caprez@bluewin.ch

Finanzen:
Herr Dr.oec Reinhold Harringer, Bachweidstrasse 25, 9011 St.Gallen
Tel +41 (0)71 220 11 02, e-mail: harringer@bluewin.ch

Aktuar:
Herr Johannes Roelli, Holzstrasse 57, 9010 St. Gallen.
Tel. +41 (0)71 244 72 62

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